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Lobh / Gier

Das Gefühl der Trennung, das durch die Geburt verursacht wird, erzeugt ein Verlangen nach Erfüllung. Um in der Welt zu funktionieren, muss der Spieler zunächst sicherstellen, dass seine physischen Bedürfnisse befriedigt werden. Um am Spiel teilzunehmen, muss der Spieler essen, einen Platz zum Ausruhen haben und Kleidung tragen. Materielles Überleben ist das Hauptanliegen im ersten Chakra.

Gier entsteht, wenn der Spieler sein Gefühl der Nichterfüllung mit dem Bedürfnis nach materiellem Überleben verwechselt. Nachdem er die Grundbedürfnisse des Lebens erreicht hat, fühlt er sich immer noch leer. Alles, was er gelernt hat, ist, wie er seine physische Existenz aufrechterhält. Also setzt er diese grundlegenden Überlebensfähigkeiten ein, um immer mehr materielle Besitztümer zu erwerben in der Hoffnung, sich selbst zu erfüllen.

Je mehr er erwirbt, desto tiefer wird sein Zwang. Sein Gefühl der Leere erreicht das Ausmaß einer Panik, als seine Handlungen immer verzweifelter werden. Die Legende von König Midas und seiner Berührung des Goldes ist ein klassisches westliches Beispiel für die Folgen der Gier. Dieses Verlangen nach materiellem Erfolg ist auch die Wurzel aller militärischen Eroberungen.

Gier kommt von Unsicherheit, und Unsicherheit von fehlerhafter Identifikation des Selbst. Wenn ein Spieler nicht an Gott glaubt, glaubt er nicht an Vorsehung. Gier ist das Ende der Schlange der Eifersucht. Gier macht einen Spieler kurzsichtig. Er erkennt nicht, dass Gier letztendlich sinnlos ist. Am Ende werden alle materiellen Besitztümer zurückgelassen, ob freiwillig oder durch das Eingreifen des Todes. Aber Gier kann ein Vorteil in der spirituellen Entwicklung sein, wenn man gierig nach spirituellen Erfahrungen, Wissen und Liebe wird.

Der Spieler, der in Gier verfällt, öffnet auch die Tore zu Maya, Zorn und allen anderen Problemen des ersten Chakras.

Vier wird als Quadrat symbolisiert, das die vier Dimensionen, die vier Richtungen darstellt. Es symbolisiert das Erdelement. Als Mitglied der Familie der geraden Zahlen tendiert 4 zur Vollendung. Der Impuls zur Vollendung, bis zum Äußersten auf der materiellen Ebene getrieben, wird zur Gier. In der Numerologie wird die Zahl 4 von Rahu regiert, dem nördlichen Knoten des Mondes, auch als Drachenkopf bekannt. In der westlichen Numerologie wird 4 von Uranus regiert. Im Okkultismus wird es immer als 4-1 geschrieben und gilt daher als mit der Sonne verbunden.